Samstag, 19. Januar 2008
A short trip to Birmingham
So, da bin ich wieder. Es gibt neues zu berichten :)

Wir haben heute einen Ausflug nach Birmingham gewagt. Kurz nach dem ersten Hahnenschrei sind wir bei für englische Verhältnisse gutem Wetter (leichter Nieselregen, Temperaturen über 10°C) aufgebrochen (gut, ich gebs zu, es war schon 10, aber ist doch auch nicht schlecht, denk ich ;)).
Fahrer: Flo
Zum Glück war der erste Teil der Strecke schön einfach zu fahren und es war sehr wenig los. An das Links-fahren muss man sich echt erst mal gewöhnen... doch nach ner Weile fand ichs dann echt gar nicht mehr so schwierig. Nur die Kreisverkehre die sie hier massig haben treiben jedes mal den Adrenalinspiegel in die Höhe (da ist immer viel los und die haben noch nicht mal Spurmarkierungen...).

In Birmingham angekommen sind wir dann als erstes als wir aus dem Parkhaus raus sind über einen Outdoor und einen Indoormarkt gelaufen die nur wenige Meter vom Parkhaus entfernt waren. Dort gab es eigentlich nur Ramsch, Obst&Gemüse, Handy-Stände (welche später noch einen interessanten Auftritt haben werden) und Metzger.
Nach einer halben Stunde rumstöbern sind wir dann weiter um uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen.
Wir fanden die Townhall ("Das Gebäude in Form eines römischen Tempels protzt mit 40 korinthischen Säulen aus Marmor. Hier wurde Mendelssohns "Ellias" 1847 uraufgeführt.") und "Museum and Gallery Victoria".

Einige Meter weiter hatte uns der unbändige Durst nach Kultur dann soweit gebracht, dass wir uns das komplette Birmingham Museum and Art Gallery angeguckt haben (wenn auch teilweise recht zügig).
Nachdem unser Wissenshunger gesättigt war wurde es jetzt Zeit sich um den richtigen Hunger zu kümmern. => Besuch beim McDonalds. Und es bestätigte sich wieder: Das zeug schmeckt echt überall gleich.
Die Suche nach anderen Sehenswürdigkeiten (also jetzt nicht der McDonalds), bei der wir uns an den überall verstreuten Wegweisern orientierten führte uns immer weiter vom Stadtkern weg, bis wir schließlich hier landeten:
Die Straßen waren wie ausgestorben und viel mehr gabs da auch nicht zu sehen. Also wieder den ganzen weg zurück zum Centre.
Dort kauften wir uns alle neue handys mit prepaidkarte, damit wir auch mal erreichbar sind. Der Typ in dem Laden konnte anscheindend mit meinem Namen nicht so viel anfangen (Florian scheint hier nicht wirklich verbreitet zu sein..). Gut, jetzt heiß ich halt Foreigh Smith :D
Christian und Jasi hatten sich etwas teurere Handys gekauft als ich und wollten diese dann auch fürs Ausland freischalten, damit sie die auch in Deutschland benutzen können. Die im Laden schickten uns also weiter zu nem Stand, bei dem das machbar sein sollte. Kostenpunkt: 5Pfund.
Auf der Suche danach haben wir erst mal die halbe Einkaufsmall um die Ecke durchsucht, bis wir schließlich aufgaben und am nächsten Handyladen noch mal nachfragten. Die schickten uns wiederum weiter. Wir folgten deren Beschreibung, bis wir schließlich wo landeten? In dem Indoormarkt mit dem Ramsch. Die kleinen stände in denen händyschalen und so zeug verkauft wurden sollten angeblich sowas machen können. Wir fragten nach und der Typ antwortete sowas wie "Ja, das ist nicht gegen das Gesetzt. Das können wir machen. 12Pfund für jeden." Äußert dubios. wir haben das mit dem freischalten dann erst mal verschoben..


Abschließend ist noch kurz zu erwähnen, dass in Birmingham vor ner Weile eine äußert gebärfreudige Zeit gewesen sein muss. überall waren Frauen mit Kinderwagen die sich rücksichtslos damit durch die Menge wühlten, sodass man schon fast angst um sein Leben haben musste. Wir habens wie durch ein wunder ohne Verletzungen überlebt.


So, wieder zuhause wollten Jasi und ich erst mal unsere Handys neu einstellen. Bei uns beiden lief dass dann quasi folgendermaßen und erschreckend synchron ab:
Handy an. Och cool, man muss keinen Pin eingeben. Naja, das ändern wir dann mal. Bitte Pin eingeben. Hmm... den müsst man jetzt wissen. 0000. Falsch. Die Nummer die auf der Karte steht. Falsch. SMS bekommen mit dem Sicherheitscode (weiß bisher immer noch nicht sicher, ob das der PIN code ist, glaub der war nur fürs internet über das man dann den PIN bekommen würde...) Auf jeden Fall, eingegeben. Falsch. PIN gesperrt, bitte PUK eingeben. PUK????
Nach dem wir dann alle Nummern die auf den zetteln standen ausprobiert hatten und es sogar übers internet probiert hatten (auch toll: man bekommt ne sms mit dem code. die frage ist nur: wie kommt man an die sms, wenn das handy gesperrt ist???)
Also das ergebnis war also:
Wir zwei sitzen mit unseren neuen aber gesperrten Handys ratlos auf dem Boden.
Wir mussten also bei der Helpline anrufen und nach ner Weile hatten die das dann erledigt. Noch mal Glück gehabt.

So, jetzt am Ende noch ein paar Bilder und dann ist Schluss für heute.







und damit ihr auch noch mal die Schafe seht(es gibt sie wirklich):


Eine Pfütze auf dem ganzen Platz. Und wer tritt rein?

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Sonntag, 13. Januar 2008
Kleiner Rückblick über die ersten 1 1/2 Wochen
So, meine Damen und Herren, Ladies und Gentlemen, dies wird nun also der erste Eintrag ín meinem neuen Blog sein.
Ich werd mich erst mal relativ kurz halten, hab ja in den letzten Tagen so viele emails geschrieben wir noch nie zuvor, und irgendwann ist dann ja auch mal gut;)
So, ich fang mal ganz von vorne an.
1.Tag: Ankunft
Nach einem kurzen aber doch abenteuerlichen Flug in einer winzigen Maschine von Flybe sind wir wider erwarten sicher in Birmingham gelandet. Dort wurden wir von einem netten älteren Herrn abgeholt und nach Brixworth kutschiert. Er setzte uns an der Rezeption ab und , nachdem wir uns angemeldet hatten, warteten wir erst mal eine Weile. Was uns dann vom warten befreite war nicht etwa eine Person, sondern der Feueralarm der plötzlich losging und uns erst mal verwirrt dastehen ließ. Als alle Angestellten dann gemächlichen Schrittes aus dem Gebäude gingen haben wir uns lemmingmäßig einfach mal angeschlossen.
Joa, dann nach ner Weile konnten alle wieder rein und wir wurden dann tatsächlich auch noch abgeholt.

Bald haben wir dann auch nen Praktikanten (Christian) aus Hamburg kennengelernt mit dem wir dann auch häufiger in Northampton was unternommen haben. Dort gibts schon wesentlich mehr zu sehen als in unserem Dorf, aber irgendwie ists dort auch n bisschen komisch. Die Pubs werden so gegen 23 uhr leer (ab dann wird ja in england in den kneipen nichts mehr eingeschenkt). Und wenn man abends irgendwelche Engländerinnen sieht haben die meistens nur einen minirock und ein dünnes Top an und rennen kreischend durch den Regen in richtung Disco. Hätte man ja erwarten können, das es regnet, aber naja, müssen sie selber wissen.
In den einzigen Pub in Spratton ("Kings Head") haben wirs bisher noch nicht geschafft, aber mal schaun, vielleicht wirds ja heut abend noch was ;)

So, ist zwar alles zeitlich n bisschen durcheinander was ich geschrieben hab und ich wollt ja eigentlich ne chronologische Abfolge aufschreiben, aber das ist jetzt zu viel Arbeit. Ich werd einfach noch n paar Bilder reinstellen, das muss dann fürs erste reichen. Also, bis die Tage





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